Zen

Das Wort Zen kommt von dem Sanskrit-Wort Dhyana. Dhyana heißt Meditation; aber das Wort Meditation enthält nicht die ganze Bedeutung. Meditation vermittelt immer noch den Eindruck, daß der Verstand etwas tut: der Verstand meditiert, konzentriert sich, versenkt sich, aber er ist immer noch da. Zen ist einfach ein Zustand des Nicht-Denkens der Nicht-Konzentration, der Nicht-Besinnung, der Nicht-Meditation, sondern einfach Stille, eine tiefe, ungeheure Stille, in der alle Gedanken verschwunden sind, wo nichts mehr den See des Bewußtseins kräuselt, wo das Bewußtsein einfach wie ein Spiegel alles Seiende reflektiert; die Steine, die Bäume, die Vögel, die Menschen, alles, was ist, einfach nur reflektiert, ohne Verzerrung, ohne jegliche Deutung, ohne daß deine Vorurteile mit ins Spiel kommen. Denn daraus besteht dein Denken: Vorurteile, Ideologien, Glaubenssätze, Gewohnheiten.

Osho

Das Licht in dir

von Jiddu Krishnamurti

Autorenportrait
Jiddu Krishnamurti (1895-1986) gehört zu den maßgebenden spirituellen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein von Dogmatismus und Glaubensbekenntnissen unabhängiger Denkstil inspirierte gleichermaßen namhafte Schriftsteller, Künstler und Pädagogen.

Vollkommene Freiheit

von Jiddu Krishnamurti

Kurzbeschreibung
Vollkommene Freiheit - das war Jiddu Krishnamurtis Leitmotiv. Dieser Band versammelt seine wichtigsten Aufsätze, Reden und Gespräche aus fünfzig Jahren weltweiter Lehrtätigkeit - viele davon hier zum ersten Mal in deutscher Übersetzung.
Ü ber den Autor
Jiddu Krishnamurti, geboren 1895 in Indien, gestorben 1986 in den USA, war einer der großen Revolutionäre unseres Jahrhunderts und einer der unabhängigsten Denker, die sich je der Erforschung der menschlichen Natur zuwandten. Auf Vortragsreisen und in mehr als 60 Büchern legte er Suchenden in aller Welt seine Auffassung eines geistigen Erwachens ohne die Vermittlung traditioneller religiöser Methoden dar.

Auf den Punkt gebracht
Krishnamurti - oder "K" wie er sich selbst oft zu nennen pflegte - wird auch die "Sphinx des 20. Jahrhunderts" genannt. Nun, vielleicht nicht ganz zu unrecht. Den unvorbereiteten Leser oder Zuhörer können K's Worte oftmals recht hilflos zurücklassen.

Krishnamurti schmeißt seine Leser/Zuhörer einfach ins eiskalte Wasser der Realität. Unverblümt. Ohne Rücksicht auf Verluste, sozusagen. Verluste in der Hinsicht, dass sich viele erschrocken und verständnislos abwenden mögen angesichts des Bildes, welches sie in dem Spiegel sehen, der ihnen vorgehalten wird.

Meiner Meinung nach ist Jiddu Krishnamurti der kompromissloseste spirituelle Lehrer seit Gautama Buddha. Vielleicht sogar noch eine Spur direkter. Der Buddha hat seine Zuhörer da "abgeholt" wo sie geistig standen - mit Beispielen und Gleichnissen. "K" kommt mehr oder weniger gleich auf den Punkt. Nicht mit billigen Ratschlägen für ein glücklicheres Leben, sondern mit der unablässigen Forderung nach Eigenverantwortung des Individuums für sein Denken und Handeln. Und er setzt dabei auf einer sehr tiefgreifenden Ebene an, wovon Sie sich als Leser gerne selbst ein Bild machen mögen.

Kompromißlos im Wesentlichen
Nichts für Schnell-Leser, sondern ein Buch zum Studieren und Auffinden der eigenen mentalen Grenzen.
Krishnamurti entzaubert in erschreckend einfacher Sprache die selbstgefällige Macht des Denkens und zeigt, wie wir vor dem Wesestlichen fliehen. Kein bequemes Buch, aber eines, das die Kraft der Verwandlung in sich trägt.

Für jeden religiös-philosophisch Interessierten ein Muß!
Das Krishnamurti-Buch überzeugt komplett: Super-Aufbau, klare Sprache und ein Inhalt, der wenig Fragen offen läßt und überaus klar die Probleme der Menschheit aufs Korn nimmt und eine (nicht leichte) Lösung anbietet. Dabei verzichtet Krishnamurti vollständig auf Guru-Ansprüche, will keine Anhänger, lehnt Kirchen und Religion im klassischen Sinn ab. Das Buch besteht aus Vorträgen, theoretischen Darlegungen, Frage-Antwort-Abschnitten und gedruckten Interviews. Es bietet damit eine vielfältige Sicht in Krishnamurtis Lehre. Das Buch ist absolut lesenswert!

Der Lauf des Wassers

von Alan W. Watts, Chungliang Al Huang

Der Lauf des Wassers
Dieses Buch stellt für mich das Beste dar, was es zum Thema Taoismus gibt. Sehr struktuiert werden die Begriffe Yin und Yang, Tao, Wu-Wei und Te erklärt. Evtl. den Anfang überspringen und die Lektüre mit dem Kapitel Yin und Yang beginnen, alles andere ergibt sich dann von selbst. Seit 1986 begleitet mich dieses Buch, ich lese es immer wieder und ich bin froh, dass es wieder neu aufgelegt wurde. Alan Watts ist einer der bedeutendsten Autoren zu diesem Thema, trotzdem ist das Buch nicht zu trocken zu lesen, ganz im Gegenteil.

Dialog der Liebe

von Thich Nhat Hanh

Die fünf Pfeiler der Weisheit

von Thich Nhat Hanh

Thich Nhat Hanh zeigt, wie man in der heutigen westlichen Gesellschaft nach buddhistischen Prinzipien leben kann und damit nicht nur zu seinem eigenen Wohl beiträgt, sondern auch zu dem der Mitmenschen.

.....oder die fünf pfeiler des Lebens
Für mich zeichnet sich Buddhismus in sofern aus, dass es dort keine "Verbote" und "Gebote" gibt. Es gibt nur Empfehlungen, wo durch man sein Leben, und das Leben der andere Wesen, besser gestalten kann. In diesem Buch geht es um die "5 Wunderbare Richtlinien" in Buddihsmus:

1. Das Leben schätzen
2. Grosszügigkeit ausüben
3. Achtsamer Umgang mit Sexualität
4. Liebevolles Zuhören und Reden
5. Achtsamer Umgeng mit Konsumgüter

Wenn wir alle (unsere Regierungen, Leher usw) diese Richtlinien beachten würden, würden wir alle eine Welt voller Liebe und Mitgefühl erleben. Ein sehr schönes Buch, welches viel zum Nachdenken auf dem Weg gibt.

Danke Thich Nhat Hanh.

Ein tolles Buch zum Buddhismus!
Wer die Bücher des Dalai Lama gelesen hat, findet die Aussagen und Vorgaben vielleicht sehr streng und abstrakt. In diesem Buch werden viele wertvolle Tipps gegeben, wie man für sich selber einen Weg findet, im täglichen Leben Buddhist zu sein. Sehr schön fand ich, dass der humanistische Aspekt des Buddhismus stärker hervorgehoben wird, als der spirituelle.

Das Wunder des Bewussten Atmens

von Thich Nhat Hanh

Kurzbeschreibung
Das Sutra des bewußten Atmens ist einer der Haupt-Meditations-Texte des frühen Buddhismus. Zusammen mit dem Sutra über die vier Grundlagen der Achtsamkeit wird es immer noch als eine der zwei wichtigsten Schriften des Theravada Buddhismus betrachtet. Diese neue Übersetzung mit Kommentaren soll diese Lehren einem größeren Kreis zugänglich machen.
Autorenporträt
Thich Nhat Hanh, 1926 in Vietnam geboren, ist einer der bekanntesten zeitgenössischen buddhistischen Persönlichkeiten. Er lebt seit vielen Jahren im französischen Exil in der von ihm gegründeten Gemeinschaft "Plum Village". Er lehrt weltweit und ist Autor zahlreicher Bücher, die in viele Sprachen übersetzt wurden.
Thich Nhat Hanh kommt im Juni 2001 zu Vorträgen und Seminaren nach Deutschland.

Der Geruch von frisch geschnittenem Gras

von Thich Nhat Hanh

Kurzbeschreibung

Durch Gehmeditation zu Entspannung gelangen
Wie wir durch die Meditation im Gehen Körper, Geist und Atem harmonisieren und zu einer ruhigen Entspanntheit finden können. Den Geruch von frisch geschnittenem Gras in der Nase zu spüren, den weichen Waldboden unter den Füßen, den Luftzug auf der Haut - Empfindungen, Erfahrungen, die uns möglich sind, wenn wir uns Zeit nehmen, unsere Umgebung bewusst wahrzunehmen. Thich Nhat Hanh beschreibt in seinem Buch, wie wir durch die Meditation in Bewegung, im Gehen, Geist und Körper erfrischen und zu einer ruhigen Entspanntheit gelangen können. Er zeigt die unterschiedlichen Möglichkeiten, Geist, Atem und Körper zu harmonisieren. In poetischen Bildern vermittelt er, welches Wunder es ist, auf der Erde zu gehen und sich durch die Praxis des Gehens für die vielen Wunder dieser Erde zu öffnen.
Gehmeditation ist eine Form der Meditation, die ohne große Vorbereitungen, praktisch überall - in der ruhigen Abgeschiedenheit eines Waldes ebenso wie im Großstadtgetümmel, auf Feldwegen wie am Flughafen - durchgeführt werden kann und die ihre wohltuende Wirkung unmittelbar entfaltet.
Autorenportrait
Thich Nhat Hanh, geb. 1926 in Vietnam, vietnamesischer Zen-Meister, Dichter und führender Vertreter eines sozial-engagierten Buddhismus, gehört zu den bekanntesten buddhistischen Lehrern der Gegenwart. Seine Fähigkeit, die Bedeutung der buddhistischen Lehren für unsere heutige Zeit verständlich und klar darzulegen, haben ihn weit über buddhistische Kreise hinaus bekannt gemacht. Er lebt seit vielen Jahren im französischen Exil in der von ihm gegründeten... Lesen Sie mehr

Gehen in Achtsamkeit,
In der ihm eigenen einfachen und einfühlsamen Art beschreibt Thich Nhat Hanh in diesem Büchlein, welche Körper- und Geisteshaltung man bei der Geh-Meditation einnehmen kann.
Jede Menge Hinweise und praktische Tipps können helfen, aus der simplen, alltäglichen Tätigkeit des Gehens ein Tun in Achtsamkeit zu machen.
Für alle, die häufig Gehmeditation üben - wie z.B. im "Kinhin" des Zen - eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

Aus der Tiefe des Verstehens die Liebe berühren

von Thich Nhat Hanh

Kurzbeschreibung
Der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh spricht in diesem Buch aus einer sehr persönlichen Sicht über das kostbarste Gefühl, dessen Menschen fähig sind - die Liebe. Seine tiefgründigen Betrachtungen über die Liebe, die den Menschen höchstes Glück schenken kann, die aber auch immer wieder zu großer Verwirrung und Leid führt, laden die Leserinnen und Leser ein, in ihre ganz persönlichen Liebesgeschichte(n) hineinzuschauen und einen Weg zu finden, die Liebe neu zu leben.Thich Nhat Hanh, vietnamesischer Zen-Meister, Dichter und führender Vertreter eines sozial-engagierten Buddhismus, gehört zu den bekanntesten buddhistischen Lehrern der Gegenwart. Seine Fähigkeit, die Bedeutung der buddhistischen Lehren für unsere heutige Zeit verständlich und klar darzulegen, haben ihn weit über buddhistische Kreise hinaus bekannt gemacht.Thich Nhat Hanh, 1926 in Vietnam geboren, ist einer der bekanntesten zeitgenössischen buddhistischen Persönlichkeiten. Er lebt seit vielen Jahren im französischen Exil in der von ihm gegründeten Gemeinschaft "Plum Village". Er lehrt weltweit und ist Autor zahlreicher Bücher, die in viele Sprachen übersetzt wurden.

Aus Angst wird Mut

von Thich Nhat Hanh

Kurzbeschreibung
Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit? Wie entstehen unsere Gefühle und wie können wir sie beeinflussen? Können wir einen positiven Umgang mit negativen, hemmenden Gefühlen wie Wut oder Angst finden, der uns zu freien, mutigen Menschen werden lässt? Antworten auf diese Fragen gibt Thich Nhat Hanh in seinem neuen, grundlegenden Buch zur buddhistischen Psychologie. Er zeigt, dass letztlich wir selbst unsere Wirklichkeit erschaffen. Im Allgemeinen verstehen wir uns aber nicht als Schöpfer unserer Lebenswirklichkeit. Wir glauben, die Konstrukte unseres Geistes bildeten tatsächlich eine objektive, unabhängig von uns existierende Wirklichkeit, die wir dann für unser Glück oder Unglück verantwortlich machen. Wie wir aus dieser Donquichotterie aufwachen und erfahren können, dass wir unser Leben selbst in Händen halten, wie Heilung, Glück und Frei-sein-von-Angst möglich sind, beschreibt Thich Nhat Hanh in diesem Buch. Mit Sicherheit gehört es zu seinen bedeutendsten Büchern und wird weit über b uddhistische Kreise hinaus auf großes Interesse stoßen.

Darstellung des Cittamatra-Systems
Der Titel ist etwas irreführend: Einen psychologischen Ratgeber für therapeutische Zwecke sollte man hier nicht erwarten. Der Autor liefert vielmehr eine brillante Zusammenfassung der schwierigen Philosophie des buddhistischen Idealismus, der zwischen dem 3. und 6. Jahrhundert in Indien entstand und als Cittamatra (Nur-Geist) oder Yogacara-Schule bezeichnet wird. Die tiefgründige Metaphysik dieser Schule hat in Ostasien großen Einfluss auf Kultur und Kunst ausgeübt, viele Zen-Koans sind ohne diesen Hintergrund nicht zu verstehen. Thich Nhat Hanh erläutert jedoch in seinem Exposé des Cittamatra auch die 51 Geistesfaktoren, die in der Tat so etwas wie eine psychologische Klassifikation von Bewusstseinszuständen darstellen - allerdings nach dem Gesichtspunkt ihrer karmischen Auswirkung. Für Leser, die wissenschaftlich vorgebildet sind oder sich mit dem Buddhismus ernsthafter auseinandersetzen möchten, sehr zu empfehlen.

Schlüssel zum Zen

von Thich Nhat Hanh

Kurzbeschreibung
Bewußtheit und Achtsamkeit, Gelassenheit und Harmonie sind Quellen der Lebensfreude. Ein Klassiker der Zen-Literatur erschließt diese alte Tradition. Er erzählt von seinen Erfahrungen auf dem Weg des Zen. Tiefe Einsichten eines großen Meditationsmeisters unserer Zeit prägen dieses Buch. Thich Nhat Hanh zeigt, wie man Zen-Geist 'lernen' und leben kann. Es geht um aufmerksames, bewußtes und achtsames Leben, das jede und jeder im eigenen Alltag verwirklichen kann, um die Quelle der Lebensfreude zu erschließen.Thich Nhat Hanh, geboren 1926 in Vietnam, buddhistischer Mönch, Zen-Meister und Friedensaktivist. Lebt in Plum Village.

Einfach lesenswert!
Mit diesem Buch versucht uns Thich Nhat Hanh sowohl die Grundideen, als auch die etwas komlexeren Anschauungen des Zen näher zu bringen. Der Autor beschreibt die Entstehung des Zen und seine Entwicklung im Verlauf der Jahrhunderte. Des Weiteren erläutert er auch verschiedene Begriffe, wie z.B. das kung-an (auf Japanisch koan), das eine Art Rätsel ist, das der Meister seinem Schüler als "kunstvolles Mittel" stellt, um ihn zur Erleuchtung zu führen. Ferner schneidet er kurz das Leben eines Zen-Mönchs an und erklärt die Regeln, die innerhalb eines Zen-Klosters gelten. Er erklärt auch, dass einer der Schlüssel zum Zen die Achtsamkeit ist und genau mit dieser Achtsamkeit sollte auch das Buch gelesen werden. Die Denkweisen des Zen sind hier in Europa etwas fremdes und vor allem etwas sehr kompliziertes (für denjenigen, der sich nicht voll und ganz auf das Gelesene konzentriert). Das Buch ist eher für die erfahreneren Leser geeignet, die schon mehrere Bücher über Zen gelesen haben.

Das Buch endet in einer Sammlung von Gedichten und kung-ans, die von dem ersten König der Tran-Dynastie (1225-1400) Tran Thai Tong geschrieben wurden und von Thich Nhat Hanh das erste Mal in die westliche Sprache übersetzt wurden. Mir persönlich hat dieses Buch sehr gefallen, da ich sehr viele Antworten auf einige Fragen gefunden habe, andererseits verwirrten mich einige Sätze wiederum. Vor allem die kung-an Sammlung am Schluss ist sehr schwer zu verstehen.

Schritte der Achtsamkeit

von Thich Nhat Hanh

Kurzbeschreibung
Von Bodgaya, einem Ort in Indien, ging der Buddhismus aus. Er ist das Ziel einer Pilgerreise, die einer der weltweit wichtigsten buddhistischen Lehrer mit einigen seiner Mönche unternommen hat. Dieses Buch dokumentiert seinen Weg so, daß das eigentliche Ziel deutlich wird: Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug die Kunst des Bei-sich-selber-Ankommens als Ziel der eigenen Lebensreise zu verstehen. In Wort und Bild ist dieses Buch eine Anleitung zum Sein im Hier und Jetzt.

Fast ein echter Thich Nhat Hanh
Klar, die Botschaft Thich Nhat Hanhs steht für sich. Das Buch vermittelt seine Lehre und seinen Weg des Buddhismus sicherlich gut, gibt viele Denkanstöße. Allerdings hat da ein Herausgeber, der beim Titel nicht auftaucht, Auszüge aus Reden und Interviews zusammengefaßt. Die Texte sind zwar von Tich Nhat Hanh, aber sie sind nach meiner Auffassung aus einem Zusammenhang gerissen oder so aneinander gereiht, wie es dem Herausgeber entspricht. Ich bin mir da nicht sicher, wo der buddhistische Lehrer aufhört und der Herausgeber anfängt.


Dieses Buch bringt Buddhismus auf den Punkt.
Ein hervorragendes Buch, welches sich nicht in endlosen schwer Verständlichen spirituellen Welten bewegt, sondern sehr klar aus der Praxis für die Praxis erstellt wurde. Die einzelnen Lektionen, sind ähnlich einer Rezeptsammlung aufgebaut. Dabei sind sie jeweils sehr kurz (maximal 2 Seiten plus Motivationsbild)und enthalten ähnlich einer guten Formelsammlung nur die wahre Essenz ohne viel Beiwerk, aber immer in warmen Worten. Die Texte sind immer klar strukturiert : Problem Darstellung, Beispiel, Lösung. Aber wie bereits erwähnt direkt aus der Praxis für die Praxis. Mit diesem Buch gelingt es einfach seine Mitte zu finden und zur Ruhe zu kommen (auch wenn man noch nicht so geübt ist)oder wie der Autor sagen würden "Bei sich selbst anzukommen". Jedem der nicht erst die buddhistische Lehre studieren möchte und direkt Hilfe für sein tägliche Leben erwartet kann dieses Buch nur wärmstens Empfohlen werden.

Unsere Verabredung mit dem Leben

von Thich Nhat Hanh

Kurzbeschreibung
Unser Treffpunkt mit dem Leben ist genau da, wo wir uns gerade befinden. Thich Nhat Hanh, einer der führenden Vertreter des Buddhismus im Westen, kommentiert in diesem Buch zwei zentrale buddhistische Sutren. »Das Sutra der Kenntnis des besseren Weges, alleine zu leben« ist die früheste Lehre Buddhas über das Leben in der Gegenwart. »Alleine leben« heißt achtsam leben: Die Vergangenheit und Zukunft loszulassen und tief zu schau-en, um die wahre Natur dessen, was stattfindet, zu entdecken. »Das Sutra der Acht Verwirklichungen der Großen Wesen« ist ein realistischer und effektiver Ansatz zur Meditation. Der weise Zenmeister zeigt, wie diese zentralen Sutren der Mahayana-Tradition uns helfen können, unsere Lebenswirklichkeit tiefgreifend zu verstehen.

Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland

von Matsuo Basho

Weltliteratur,
Basho ist bekannt durch seine wunderbaren Haikus. Dies ist nun ein Reisetagebuch von ihm. Es ist atemberaubend mir welchem Feingefühl er die Entdeckungen auf seiner Reise verarbeitet. Damals um mittelalterlichen Japan war das Reisen nicht ganz ungefährlich wegen weil Japan damals in kleine Machtbereiche aufgeteilt war. Sein Begleiter wurde deshalb auch als Spion verdächtigt. Ob er einer war ist in der Geschichte begraben. Seine 10 Haikus in diesem Buch sind jedenfalls hochwertig. Basho selbst verließ seine Familie und scheute keine Gefahr um in der Natur und auch bei den Menschen Inspirationen für seine Haikus zu finden. Er war ein fanatischer Suchender und dies kann man in diesem Meisterwerk der Weltliteraur klar spüren

Das große O. W. Barth-Buch des Zen

von Oliver Bottini

Kurzbeschreibung
O.W.Barth steht für Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet der Vermittlung spiritueller Weisheit. Der Zen-Buddhismus nahm dabei von Anfang an eine zentrale Stelle im Verlagsprogramm ein. Mit Herrigels «Kunst des Bogenschießens» und Kapleaus «Drei Pfeiler des Zen» (um nur zwei herausragende Werke zu nennen) hat der Barth Verlag Lehre und Praxis dieser großartigen fernöstlichen Tradition in Deutschland Aufmerksamkeit und bis heute anhaltendes und wachsendes Interesse verschafft. Auf der Grundlage dieser jahrzehntelangen Erfahrung mit dem Thema entstand dieses von Oliver Bottini konzipierte, umfassende Werk, in dem alle Bereiche des Zen allgemeinverständlich dargestellt, durch Textbeispiele veranschaulicht und durch praktische Übungen vertieft werden.

Sehr schöne Einführung ins Zen
Dies ist ein wunderbares Buch für alle, die wie ich noch nicht viel üver Zen wussten. Es verbreitet eine sehr harmonische Stimmung durch die Illustratinonen, und man bekommt eine sehr gute Vorstellung davon, was Zen ist, wo es herkommt usw. Ich finde das Historische auch sehr spannend geschrieben, fast wie ein Roman, auch weil viele Zitate eingearbeitet sind. Bei den alten Texten von Meistern mochte ich nicht alles lesen, weil die Sprache sehr "antik" ist. Aber es gibt schöne Gedichte und kurze Texte z.B. über den Tee-Weg, die ich immer wieder lesen kann. Ich habe das Buch sogar einmal jemandem zum Geburtstag geschenkt. Es ist den hohen Preis auf jeden Fall wert.

Konzept klasse
Ein ganz tolles Buch, inhaltlich und optisch. Ich finde vor allem das Konzept klasse, dass hier Geschichte und Erklärungen zusammen mit vielen originalen Zentexten zu finden sind. So ist fast alles da, was man für den ersten Überblick braucht, man bekommt einen vielseitigen Eindruck, was Zen ist. Und die sehr schöne Aufmachung mit rot und Zeichnungen und "holzigem" Papier passt zum Thema, weil sie den Respekt ausdrückt, den man, wie ich finde, vor dem Zen haben sollte.

Toll zum schmökern und nachdenken
Als Zen-Fan mußte ich mir dieses Buch natürlich gleich kaufen. Es ist zwar teuer, aber es lohnt sich!!! Es steht (beinahe) alles drin, was man als Zen-Interessierter wissen will, und ich kann mir gut vorstellen, daß auch ein Anfänger gut "reinkommt". Natürlich ist nicht alles bis ins letzte detail beschrieben, aber das paßt halt auch nicht alles in ein Buch. Man kann richtig drin schmökern, die wichtigsten historischen Entwicklungen, Koans, Meister, Lehren sind da und gut beschrieben. Dazu ist das Buch wirklich toll aufgemacht, mit rot, Rahmen, Ilustrationen, und sehr übersichtlich. Klar, die Abbildungen kennt man inzwischen (Dogen, Hakuin), aber so groß ist die Auswahl da halt auch nicht. Der Praxisteil (Zazen) ist sehr kurz und allgemein aber ehrlich gesagt lege ich bei so einem Buch auch viel mehr Wert auf das "Theoretische", die Praxis muß man sowieso mit einem Lehrer üben. Toll an dem Buch ist auch, dass viele lange Auszüge von Basistexten abgedruckt sind, aus den Klassikern (Dogen, Takuan, Kapleau usw), aber auch kleine Anekdoten und Gedichte. Also, wirklich zum schmökern und nachdenken geeignet.

Das torlose Tor. Teisho über die 48 Koan des Mumonkan.

von Sabine Hübner

Kurzbeschreibung
Das Mumonkan ist eine der bekanntesten Kôan-Sammlungen des Zen und seit Jahrhunderten Inspiration und Prüfstein unzähliger Generationen von Zen-Meistern und -Schülern. Endlich liegt nun wieder eine vollständige kommentierte Ausgabe dieses Basistextes vor. Das Buch enthält den vollständigen Text der Kôan samt den Kommentaren von Meister Mumon selbst, sowie ausführliche Kommentare (Teishô), wie sie Zen-Meisterin Sabine Hübner vor ihren Schülern vorgetragen hat.
» Die Kommentare von Sabine Hübner zum Mumonkan, einem der wohl wichtigsten Zen-Bücher aller Zeiten, können vielen zum Wegbegleiter werden.

Sabine Hübner habe ich lange auf dem Zen-Weg begleitet. Vor einigen Jahren bat ich sie, selber andere zu führen. Das Buch zeigt ihre Kompetenz und Erfahrung.

Denn trotz Ôbakus Worten, dass es keine Zen-Meister gibt, besteht auch für ihn kein Zweifel, dass man den Zen-Weg nur unter einem Lehrer oder einer Lehrerin gehen kann. Sie sind wie Bergführer, die den Weg kennen und den Berg schon bestiegen haben. Sie kennen die Gefahren und Tücken und die gefährlichen Stellen, an denen man leicht abstürzen kann. Es ist gut, in solchen Stunden eine Begleitung zu haben.« (Willigis Jäger – Kyo-un-ken)

Rezension in "HAN"
Die Zen-Meisterin Sabine Hübner erstaunt die Welt mit ihrem ersten Buch. Es gibt tiefste buddhistische Psychologie wieder und zeigt dennoch zugleich sehr direkt auf, worum es im konkreten Einzelfall geht. Die geschilderten historischen Mumonkan-Koan-Texte, Meister Mumons spritzig-umwerfende Kommentare, dann der jeweilige klassische Vers des alten Meisters und das zum einzelnen Mumonkan-Koan-Fall gehörige Teisho von Sabine Hübner, bilden eine einzigartige Einheit. Es ist eine seltsamerweise leicht zu lesende und doch tiefe Lektüre. Das macht dieses Buch besonders. Es handelt sich hier um ein Buch, das man in dieser Art unter der Kategorie psychologisch-spiritueller Bücher so schnell nicht wieder findet. Einfühlsam macht die Autorin tiefste klassische Psychologie des historischen Buddha in gleichermaßen ernster wie verspielter Weise deutlich und zum täglichen Gebrauch verwendbar. Dieses Buch lebt! Nicht einen Augenblick habe ich es langweilig oder schwerfällig und zähflüssig empfunden, was man bei Kommentaren zu uralten Klassikern doch häufig genug erleben kann. Dies ist ein Buch für den modernen Menschen, der im Westen unserer Welt aufgewachsen ist und hier entsprechend sozialisiert wurde. Es wird neben manchem Spaß auch Freude machen, dieses ernsthafte Buch. Es wird Bereicherung für den Alltag, aber auch Ratgeber in manch schweren Situationen sein.Abschließend sei hier nun noch gesagt, daß dieses hinreißende Buch "Das torlose Tor - Teisho über die 48 Koan des Mumonkan" von Sabine Hübner (einer deutschen und somit auch sprachlich unmißverständlichen, authentischen Zen-Meisterin, die außerdem psychotherapeutisch ausgebildet und in eigener Praxis tätig ist) allen Menschen, die ernsthaft an sich arbeiten möchten, wärmstens empfohlen werden kann. Dieses Buch erfüllt alle Kriterien eines Zen-Klassikers.

Vijaya Volker Fey
Lehrer für Buddhistische Philosophie
und Buddhistische Psychologie 19.02.2003

ZEN-Meisterschaft einer Frau
Im Bewusstsein vieler Menschen ist der ZEN-Meister nach wie vor ein männliches Wesen, wenngleich es inzwischen anerkannte und hochbegabte ZEN-Meisterinnen gibt wie z.B. Joko Beck, Toni Packer, Joanna Macy, Gesshin Prabhasa Dharma Roshi. Erstmalig veröffentlicht eine westliche ZEN-Meisterin, Sabine Hübner, ihre Kommentare zu dem ZEN-Klassiker "MUMONKAN - das Torlose Tor". Auch für Nicht-Übende ist das Buch der deutschen ZEN-Meisterin und Psychotherapeutin eine erleuchtungskräftige Lektüre, die jeden spirituell Interessierten und Suchenden in seinem tiefsten inneren Wesen berühren wird. Es gehört Mut und große geistige Sicherheit dazu, ein derartiges Buch zu schreiben. Die weiblichen intuitiven Kräfte sind heute mehr denn je gefragt. Sabine Hübner distanziert sich von einer gewohnten ZEN-Rigorosität, die viele Menschen in schwerste Neurosen gestürzt hat. Die Faszination dieses Buches liegt in seiner lösungsorientierten Heilsbotschaft, die nicht leicht in Worte zu kleiden ist. Und Sabine Hübner schreibt immer wieder ermunternd: "Seit Ewigkeit ist alles schon gelöst. Nichts, was da noch zu lösen wäre." Ein deutschsprachiger ZEN-Klassiker des neuen Jahrtausends und Jahrhunderts.

Das Zen von Meister Rinzai

von Sotetsu Yuzen

Kurzbeschreibung
Das Rinzai-Roku, ein Basistext des Zen, ist die vollständige Sammlung der überlieferten Lehre des Gründers des Rinzai-Zen. Die authentische Übersetzung, angefertigt von einem Zen-Meister unserer Zeit, besticht besonders durch ihre klare und originalgetreue Sprache und die dieser Zen-Lehre eigene ursprüngliche Direktheit. Dieses Buch ist ein Grundbaustein jeder Zen-Bibliothek!

Hochexplosives "Sitzkissenbuch"
Nicht die erste, aber die erste Zen-gemäße und damit konkurrenzlose deutsche Übersetzung des Rinzai-Roku durch den Meister der Mumon-Kai, Sotetsu Yuzen-Roshi. Bereits die Einleitung demonstriert die kompromisslose und im besten Sinne unliterarische Haltung, mit der sich Yuzen diesem äußersten Konzentrat an Kraft und Weisheit nähert. Eine Pflichtlektüre für jeden ernsthaft an Zen Interessierten, nicht nur für Übende der Rinzai-Linie, denn es korrigiert und diversifiziert in eindrucksvoller Weise das gerade in "orientierten" Kreisen oft vorherrschende Bild Rinzais als eines wutschnaubenden Zen-Dämons, der mit betäubendem Gebrüll unzählige Schläge auf die blöde glotzende und nichts verstehende Menge der Mönche hernierprasseln lässt. Dass Rinzai diese drastischen Methoden jedoch in einem subtilen Wechselspiel mit hochkonzentrierten Aussprüchen oder Fragen einsetzte und darüber hinaus den Mönchen oft einfühlsame, wenn auch knappe und nicht rein verstandesmäßig erfassbare Kommentare und Erläuterungen zu buddhistischen Lehren gab, zeigt dieses Buch in aller Deutlichkeit. Der Warnung Yuzens, man könne dieses Buch nicht mit literarischem Geist erfassen (sondern müsse es sich ersitzen - daher Sitzkissenbuch), sonst tauge es allenfalls als Klopapier, möchte ich hinzufügen: Benutzen Sie es keinesfalls als Klopapier, es könnte Ihnen den Hintern verbrennen. Und den wird jeder noch lange benötigen, der sich das wirkliche Verständnis dieses Buches tatsächlich ersitzen will.

Die drei Pfeiler des Zen

von Philip Kapleau

Kurzbeschreibung
Der Kapleau ist für Generationen von Zen-Übenden im Westen zu dem Grundlagenwerk des Zen in Theorie und Praxis geworden. In elf Lektionen wird über Einzelheiten der Lehre und der Übung gesprochen, wobei die Meditation, der Atem, das Rezitieren von Sutren und die Sitzhaltung im Mittelpunkt stehen. Zum ersten Mal wurden hier die mündlich gegebenen Unterweisungen eines Zen-Meisters aufgezeichnet, deren schriftliche Fixierung bis dahin stets abgelehnt wurde. Philip Kapleau, heute schon eine Legende des Zen-Buddhismus, ermöglicht durch seine Kommentare zu Mediationsaufgaben paradoxen Inhalts und die Protokolle von Einzelsitzungen mit westlichen Schülern jedem spirituell Suchenden einen Zugang zum Zen, wie er authentischer nicht sein kann.
Ü ber den Autor
Philip Kapleau (geb. 1912 in den USA) war Gerichtsreporter bei den Nürnberger Prozessen. Tief beeindruckt von dem menschlichen Leiden, das er dabei miterlebte, ging er für dreizehn Jahre nach Japan, wo er sich von zwei herausragenden Meditationsmeistern in den Zen- Buddhismus einführen ließ und 1965 den Meistertitel und Lehrerlaubnis erhielt. 1965 kehrte Kapleau nach Amerika zurück und gründete im darauf folgenden Jahr das Zen Center of Rochester bei New York,... Lesen Sie mehr

tiefgreifend
Nicht nur, dass "Die drei Pfeiler des Zen" genaue Anleitungen zum richtigen Zazen enthält, nein, es lässt den Leser auch einen Hauch der Tiefgründigkeit dieser Lehre spüren durch die interessanten Berichte von Menschen, die satori (Erleuchtung) erreichten. Zudem geht es gründlich den meisten fragen nach, die ein Anfänger zum Thema zazen haben kann. Insgesamt ein sehr angenehmes Buch, dass zum Zazen üben anregt.

Außergewöhnlich
Dieses Buch über Zen ist der mit Abstand beste Leitfaden für die Zen-Übung. In KEINEM anderen Buch findet man solche detaillierten Anweisungen und Mitschriften von Treffen zw. Zen-Meistern und Laienschülern. Fazit: Unbedingt empfehlenswert, sowohl für Einsteiger, als auch für die , die schon länger üben.

Die große Befreiung

von Daisetz T. Suzuki

Interessante Aspekte werden beleuchtet
Das Buch bietet eine interessante Einführung in den Zen-Buddhismus, die mit vielen Beispielen und Zitaten versehen ist. Es werden verschiedenen Fragen diskutiert wie "Was ist Zen?", "Ist Zen nihilistisch?", "Ist Zen unlogisch?" und die Bedeutung des "Koans" dargestellt, sowie Einblicke in das Leben als Zen-Mönch ermöglicht. Im Großen und Ganzen werden in diesem Buch wichtige Zusammenhänge ins rechte Licht gerückt (vorallem, was das Verständnis Koans angeht). Manchmal ist er dann doch ein bisschen merkwürdig, bzw. altertümlich, wenn z.B. von kraftvoller Männlichkeit früher Zen-Meisters gesprochen wird. Dabei waren diese nicht etwa besonders gut im Bett - sondern sind nur besonders streng erzogen worden und waren in der Folge auch zeimlich streng mit anderen. Diese Wortwahl ist hoffentlich wohl eher vor dem Hintergrund einiger historischer Bemerkungen so ausgefallen. Zen ist natürlich auch Frauen zugänglich... wenngleich das kein Thema des Buches darstellt.
Besonders lesenswert wird das Buch nach meiner Meinung durch das Kapitel "Zen unlogisch", das sehr treffend die Beziehung zwischen Lebenskunst und Logik darstellt und in vollkommenen Widerspruch zu unserem westlichen Denken steht. Allein diese Kapitel lohnt die Anschaffung des Buches, auch für denjenigen, der meint, schon das Wichtigste über Zen gelesen zu haben.

Nun noch ein Kommentar zu dem Vorwort von C. G. Jung (immerhin 37 Seiten in meiner Ausgabe).
Dies ist meiner Ansicht nach kaum das Papier wert auf dem es geschrieben steht. Da gibt er einerseits zu , daß der Zen-Zustand nicht in Worte gefasst werden kann und behauptet andererseits dann aber kühn, daß der westliche Mensch unmöglich in der Lage sei, Zen zu praktizieren. Sehr deutlich wird jedenfalls , daß Jung, der ja wohl auch "westlich" war, nicht weiß, wo von er spricht. Dennoch kann er (vermutlich weil er ein besonders guter Psychoanalytiker gewesen ist) schon mal feststellen, dass er weiß, wer Zen erfahren kann und wer nicht. Und damit nicht genug, er schreibt, er halte es für seine Pflicht, dem Europäer (der ja nicht erfahren könne, was Zen ist) zu zeigen, wo bei uns der Eingang zum Zen ist. Zusammengefaßt hieße dies:
Ein Blinder will uns zum Eingang eines Landes führen, das er nicht kennt und das wir seiner eigenen Meinung nach auch nicht betreten können. (Klingt doch fast schon wie ein Koan.)

Da wir dann auch noch ein bisschen übers Unbewusste spekuliert und erklärt wie es mittels Verdrängung zum Satori (Erweckungserlebnis) kommt. Hätte er doch besser geschwiegen, denn nach Jungs Einleitung will man das Buch eigentlich gleich wieder weglegen. Ich empfehle einfach drüber zu blättern oder es allenfalls hinterher zu lesen, denn das eigentliche Buch gehört sicherlich zu den besseren Werken zum Thema.

Für Interessierte, die sich dem Thema weiter annähern wollen. empfehle ich mal die Werke von Jiddu Krishnamurti zum Beispiel "Jenseits der Gewalt". Krishnamurti entstammt zwar nicht der Zen-Kultur aber die Parallelen zum Zen sind verblüffend. Gerade in Suzukis Buch wird dies besonders deutlich.

Dieses Buch ist ein einziges Koan
Wer Zen kennt, weiß, dass es weder möglich ist, Zen mit Worten zu erklaren und zu beschreiben, noch mit dem Verstand zu erfassen.
Der Autor dieses Buches versucht, diesen Umstand immer wieder zu verdeutlichen.
Wie kann man also annehmen, man könnte Zen erfassen, indem man die in diesem Buch aneinander gereihten Wörter liest oder gar versteht?
Der Inhalt dieses Buches enthüllt sich dem, der das erkennt, was NICHT beschrieben ist, weil es nicht beschrieben werden kann.

der titel ist programmatisch: die grosse befreiung!
der geduldig vorgetragene versuch, dem statischen westlichen denken die welt des zen zu vermitteln, ist als manifestation des ewigen bemühens dieses im westen lebenden japanischen zen-meisters zu lesen, dessen lebensaufgabe es ist, die gebührende bedeutung dem zen auch im westen in das kollektive bewusstsein zu verankern. dass der westen zen braucht, beweist der highpriest der westlichen spiritualität c. g. jung. der titel dieses buches ist programmatisch zu verstehen: die grosse befreiung! sich vom gefängnis des ego und der gesellschaft zu befreien, das ist: die NICHT-ANGST zu erleben, das ist: SATORI zu erfahren.

Wer für dieses Buch reif ist, sollte es unbedingt lesen.
Was Daisetz Suzuki verehrungswürdig macht, ist seine Fähigkeit, Zen in seiner reinsten Natur zu begreifen, und es gleichzeitig auch für sogenannte westliche Geister so gut umschreiben zu können wie möglich. Wer sich nicht von abendländischer Logik und Philosophie trennen kann, bzw. ihre Trivialität nicht erkennt, wird recht wenig mit diesem Meisterwerk anfangen können, aber einen Versuch ist es immer wert - um einer Person selbst Willen, denn es ist ein präziser Fingerzeig zur Schatzkammer des Lebens, die jeder für sich selbst betreten muss. Für Modebuddhisten und Menschen, die einem "Sinn des Lebens" hinterher philosophieren wird dies wohl ein schwieriges Unterfangen sein.

Die große Koan-Sammlung, Bd.1, Gemischte Koan, Mumonkan, Hekigan-roku

von Setcho Juken, Koun Yamada, Wolfgang Walter

Kurzbeschreibung
Was ist der Ton der einen Hand? - Hat auch ein Hund Buddha-Natur? Mit solchen und ähnlichen Fragen begegneten sich Zen-Buddhisten alter Zeiten. Auch heute werden sie im Rahmen der sogenannten Koân-Schulung benutzt, um Schüler auf dem Weg der Wahrheit zum entscheidenden Durchbruch zu verhelfen. Dieses Buch vereint zwei alte Kôan-Sammlungen in Neuinterpretation, die auf Deutsch bisher bekannt wurden als ‚Die torlose Schranke' und ‚Die Niederschrift von der Smaragdenen Felswand'. Sie werden sowohl von der Rinzai- als auch der Sôtô-Schule herangezogen. Um die Konzentration der Schüler auf die eigentlichen Kôan zu lenken, werden die sonst üblichen, wortreichen Kommentare hier weggelassen. Auch wer sich nicht in Zen übt, wird paradoxe, amüsante und lehrreiche Geschichten voller Rätsel entdecken. Herausgeber Wolfgang Walter ist Lehrer der Sanbôkyodan-Schule, in deren Tradition auch Yamada Kôun stand. Darum finden sich am Anfang erstmals moderne Kôan des verstorbenen japanischen Meisters.
Auszug aus Die große Kôan-Sammlung I. Gemischte Kôan, Mumonkan, Hekigan-roku. von Setchi Juken, Koun Yamada und Wolfgang Walter. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Tee im Shôkei-Tempel
Minister Ô kam zum Shôkei-Tempel, wo er Tee ausschenkte. Da nahm der Älteste Ro den Teekessel hoch, um Myôshô einzuschenken. Der Teekessel aber kippte ihm [über dem Herd] um. Der Minister sah es und fragte den Ältesten: "Was ist das da unten am Teeherd?"
Ro antwortete: "Herdhaltende Götter."
Der Minister fragte: "Wenn es herdhaltende Götter sind, warum kippen sie dann den Teekessel um?"
Ro sagte: "Man mag tausend Tage als Beamter... Lesen Sie mehr


Die große Koan-Sammlung, Bd.2, Shoyo-roku, Denko-roku, Echo der Leerheit

von Wanshi Shogaku, Keizan Jokin, Wolfgang Walter

Kurzbeschreibung
" Löscht alles begriffliche Denken aus!", heißt es im Shôyô-roku (Buch des Gleichmuts). "Was weltliche Menschen lieben, liebe ich nicht.", steht im Denkô-roku (Die Weitergabe des Lichts). Beide klassischen Kôan-Sammlungen werden erstmals zusammen in deutscher Sprache vorgestellt, ohne überflüssige Kommentare ganz auf den Zen-Übenden zugeschnitten. Auch wer sich nicht in Zen übt, wird in diesem Buch paradoxe, amüsante und lehrreiche Geschichten voller Rätsel entdecken. Herausgeber Wolfgang Walter ist Lehrer der Sanbôkyôdan-Schule und Schüler von Pater Willigis Jäger OSB (Ko-un Rôshi). Auf dessen Anregung veröffentlicht er hier zusätzlich moderne eigene Kôan.
Auszug aus Die große Kôan-Sammlung II. Shôyô-roku, Denkô-roku, Echo der Leerheit. von Wanshi Shogaku, Keizan Yochin und Wolfgang Walter. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Kaku bietet Tee an
Der Diener Kaku fragte Tokusan*:
" Wo sind all die Buddhas und Patriarchen der Vergangenheit hingegangen?"
" Was hast du gesagt?" fragte Tokusan zurück.
Darauf Kaku: "Ich befahl einem vorzüglichen Pferd hervorzuspringen, aber es trat nur eine lahme Schildkröte heraus."
Tokusan schwieg.
Als Tokusan am nächsten Tag vom Bade kam, servierte Kaku ihm den Tee. Tokusan klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter. "Der alte Herr hat es zum erstenmal bemerkt", sagte... Lesen Sie mehr


 

 

 

 


Die Kunst des Krieges bei den Buchempfehlungen Zen?

Meditation erschließt sich auf den ersten Blick sicher nicht, Zen vielleicht schon eher. Schließlich sind im Zen auch all die sogenannten Kampfsport - Arten entstanden, die mit Sport garnichts, mit Kampf nicht viel, aber sehr viel mit Meditation zu tun haben, wenn sie nicht so degeneriert gelehrt und in Filmen dargestellt werden, wie es immer noch groß in Mode ist.

Die Kunst des Krieges

von Sun Tsu, Sun Tzu, Sunzi

Aus der Amazon.de-Redaktion
Wer in seiner Jugend beim Räuber- und Gendarmspiel oder den Schlachten mit den selbstgegossenen Zinnsoldaten immer den kürzeren zog, der hatte entweder gemeine Geschwister oder die Kriegsstrategien von Sun Zsu noch nicht gelesen.
Bisher konnten nur unsere Körper von alten, traditionellen asiatischen Kampfkünsten profitieren, und unser seelisches Gleichgewicht durch die Lehren des Zen stabilisiert werden. Doch seit in den letzten Jahren Sun Zsus 13 Kapitel über die Kriegskunst bei uns immer bekannter und beliebter werden, können wir auch unsere geistigen Fähigkeiten an einem asiatischen, über 2000 Jahre alten Meisterwerk schärfen.

In Asien ist man sich der Bedeutung von Sun Tsus Traktat schon viel länger bewußt. So soll der vielleicht berühmteste japanische Samurai und Schöpfer der Zwei-Schwert-Technik, Miyamoto Musashi, sich die Basis für seine Kampfkunst durch das Studium Sun Tsus Schriften erworben haben. Sun Tsus Strategien erinnern durch ihre klare, einfache Struktur und ihre innere Logik an die vollendete Zen-Poesie Han Shans, den steinernen Garten von Ryoanji oder die Gemälde Zhang Zaos, der in tranceähnlichem Zustand und mit zwei Pinseln gleichzeitig taoistische Meisterwerke schuf.

Der Hauptgrund für die wachsende Beliebtheit von Sun Zsus Traktat ist aber seine universelle Anwendbarkeit. Ob bei beruflichen Verhandlungen oder familiären Problemen, handelt man nach der Kunst des Krieges, kann man komplexe Situationen schnell und sicher einschätzen und Auseinandersetzungen aller Art als Sieger beenden.

Wer das Buch als einen strategischen Lebensplaner für sich entdeckt hat, kann es ohne Bedenken jedem weiterempfehlen -- nur nicht seinem ärgsten Feind! --Andreas Kerschner

Kurzbeschreibung
Der chinesische Philosoph und General Sunzi verfaßte 'Die Kunst des Krieges' vor mehr als 2500 Jahren, doch seine Gedanken und Erkenntnisse haben - ähnlich wie die Weisheit des 'I Ging'- bis heute Gültigkeit. 'Wen d den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hindert Schlachten nicht zu fürchten... Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen.' Das trifft die geschichtliche Situation Sunzis ebenso wie jeglichen... Lesen Sie mehr

Ein klassisches und gleichzeitig hochaktuelles Buch
Wir verwenden dieses Buch mit großem Erfolg in unseren Strategieseminaren. Sunzis "Kunst des Krieges" ist hochaktuell und in der Wirtschaft unmittelbar einzusetzen.

Es zeigt sich allerdings, daß nicht jeder von sich aus das Abstraktionsvermögen mitbringt, das erforderlich ist, um in der heutigen Zeit den Nutzen aus Sunzi ziehen zu können. Wer sich dies aber zutraut, der hat ein kleines Schmuckstück, das vom Umfang her auch einem unter Zeitnot leidenden Manager das Lesen ermöglicht.

Sunzis "Kunst des Krieges" kann eine Art Marketing-Bibel sein, wenn man bereit ist, ein bißchen aus der Sprache der Militärs in die Sprache der Wirtschaft zu übertragen. Um ein sehr einfaches Beispiel zu nennen: Wenn Sunzi schreibt "Marschiere rasch zu Orten, an denen du nicht erwartet wirst!", dann können die "Orte" bei einer geographischen Verteilung eines Vertriebsnetzes wörtlich genommen werden. Aber "Orte" können auch Märkte in der vollen Marketing-Bedeutung des Wortes sein.

Die Bedeutung hinter Bildern
Sun Tzu, oder Sunzi ist einer der ältesten Strategen der Kriegskunst. Wenn man dieses Buch liest muß man berücksichtigen, das viele Dinge einfach nicht mehr aktuell erscheinen. So findet beispielsweise eine Stadtbelagerung heut nicht mehr statt. Doch die 13 Kapitel, welche sich unter der jeweiligen Überschrift kurz und bündig mit einem Thema befassen, darf man nicht wörtlich nehmen. Hinter den Strategien der Kriegskunst sind eher Bilder. Dahinter verbergen sich sehr nützliche Strategieempfehlungen. Verinnerlicht man das Buch, beschert es einem ungeahnte Handlungsempfehlungen. So empfiehlt in dem Film "Wall Street" das Finanzgenie Gordon Gekko die Kunst des Krieges zu verinnerlichen und danach zu handeln. Befolgt man die Ratschläge, die zum Sieg führen, so ist der Gegner dem Untergang geweiht. Dies ist zwar grausam, aber man darf nicht unberücksichtigt lassen, das Sun Tzu immer versucht den direkten Krieg zu vermeiden. Auf Grund der eigenen Stärke soll der Gegner zur Aufgage gezwungen werden. Der Leitspruch diese Buches ist: "Wahrhaft Siegreich ist wer nicht kämpft" und "das wahre Ziel des Krieges ist der Frieden". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Zen in den Kampfkünsten Japans

von Taisen Deshimaru-Roshi

Kurzbeschreibung
Alle Kampfkünste in der Tradition der Samurai sind weit über die sportliche Ebene hinaus untrennbar mit der Lehre des Zen verbunden. Zen-Meister Taisen Deshimaru, selbst durch 50-jährige Praxis mit beiden Bereichen zutiefst vertraut, lehrt uns in diesem Buch die Essenz dieser beiden Wege auf der Suche nach der wesentlichsten Frage des Menschen: dem Problem von Leben und Tod.
" Im Westen werden Kampfkünste fast immer zum Selbstzweck praktiziert. Die authentischen Zusammenhänge werden in dieser Einführung geklärt." (Buch und Bibliothek)


viele Wege führen an das Ziel
Taisen Deshimaru-Roshi schafft es auch in "Zen in den Kampfkünsten Japans" wieder, dem Leser ein gewissen verständnis für das Zen zu geben, das dem westlichen Menschen doch so fremd erscheint. Zudem zeigt er auf anschauliche und eindringliche Weise, dass die die verschiedenen Kampfkünste ebenso wie das Zazen verschiedene WEGE sind um Erleuchtung (satori) zu erlangen und Zazen auch in den Kampfkünsten nützlich, wenn nicht sagar unabdingbar, ist. Das ganze Buch bekommt mehr "wärme" und Lesernähe durch die Mondos (Fragen von Schülern an den Meister, in diesem Falle Taisen Deshimaru), die einem die Ausführungen des Buches besser verstehen lassen und einige zusätzliche Informationen enthalten.

gelungene Einführung in die Anwendung des Zen
Das vorliegende Werk beschäftigt sich mit der Anwendung des Zen auf die Kampfkünste des Bushido im speziellen und das Alltagsleben im allgemeinen. Jedem Bushi (Ausübedner der Kampfkünste), sowie philosophisch religiös interessierten Lesern ist dieses Buch durchaus zu empfehlen. Lediglich der etwas trockene Schreibstil stört geringfügig.

Zen-Schwert-Kunst

von John Stevens


Kurzbeschreibung
Die Muto-ryu-Schwertschule des Yamaoka Tesshu: er war Großmeister der Schwertkunst, Zen-Lehrer und einer der berühmtesten und produktivsten Meister japanischer Kalligraphie. Sein Wirken als Samurai in der Frühzeit des neuen Japan ist auch heute noch maßgebend für alle Schulen fernöstlicher Kampfkunst, die mehr suchen als nur eine Methode, Siege über andere zu erringen. Alle authentischen Abhandlungen Tesshus zur "Schwertkunst ohne Schwert" werden in vollständiger Übersetzung wiedergegeben. Ein grundlegender Budo-Klassiker und ein wichtiges Dokument zur japanischen Kulturgeschichte.

Spannende, gut geschriebene Heiligenlegende
Eigentümlich an diesem Buch ist die seltsame Distanzlosigkeit zu seinem Gegenstand, die bei einem Professor für Buddhismusstudien, der noch dazu im Vorwort betont, zehn Jahre lang an diesem Buch gearbeitet zu haben, eigentümlich berührt. Wenn der offensichtlich stockblaue Hauptheld des Buchs bei einem heftigen Gelage das Erbrochene eines Zechkumpanen auflöffelt, dann muss man nicht unbedingt der Begründung der Hauptfigur, das sei die Zen-gemäße Ablehnung einer Unterscheidung zwischen Reinem und Unreinem kommentarlos folgen. Wer sich ein derart wüstes Gelage vorstellen kann, dem fallen auch andere Interpretationsmöglichkeiten ein. Auch die bewegte Zeit, in der der Schwertmeister Tesshu tatkräftig - auch in der Politik - wirkte, wird allenfalls als Folie herangezogen, vor deren Hintergrund sich Geschichte an Geschichte reiht. Wen das nicht stört, der bekommt ein Buch, das ein wahrer Lesespaß ist, das aber eher in die Tradition der Heiligenerzählungen wie etwa der "Blümelein des Heiligen Franziskus von Assisi" einzurordnen ist als in die Tradition der Biographie. Wer an gut erzählten, tiefgründigen und zum Teil skurrilen Geschichten seine Freude hat, dem wird das Buch gefallen.

eine interessante Biographie
" Zen - Schwert - Kunst" ist eine wirklich interessante Biographie über Yamaoka Tesshu, die mal eine ganz andere Form von Zenmeister wiederspiegelt, einen sehr unkonventionellen Mann, der ein lesenswertes Leben hatte. Selbstverständlich kann das Leben dieses Mannes nicht dargelegt werden ohne seinen Bezug zum Schwert-Weg allerdings wäre es übertrieben zu behaupten, dass das Buch sich um den Schwert-Weg dreht und wirkliche Anleitungen für ihn gibt, wenn man danach sucht ist man hier falsch.

Angemerkt werden muss noch, dass die Kalligrafien Tesshus, die einen nicht zu kleinen Teil des Buches ausmachen wirklich sehenswert sind.

Shobogenzo Zuimonki

von Dogen Zenji, Dogen Eihei, Dogen Zenji
Kurzbeschreibung
Das Shobogenzo Zuimonki ist eine Sammlung von Dharma-Ansprachen, die Dogen-Zenji seinen Mönchen aus unterschiedlichem Anlaß hielt, sowie von Frage-und-Antwort-Sequenzen zwischen Dogen und seinem Schüler Ejo Koun. Dogen, Gründer des Soto-Zen in Japan und herausragender Dichter und Philosoph, gibt seinen Schülern darin auf einfache und lebendige Art Anweisungen, Beispiele und Hinweise zur Lebenseinstellung und zur Lebensweise, die dem von ihnen gewählten Weg Buddhas gemäß sind.
Kundenrezensionen

Das Mark des Zen
Meister Dogen gehört wohl zu den größten Figuren des Zen-Buddhismus. Er brachte nicht nur das Soto-Zen im 12. Jh. nach Japan, sondern gründete auch die (auch heute noch) wichtigsten Zen-Tempel Japans.
Shohaku Okamura übersetzte das Buch vom Japanischen ins Englische. Er ist Schüler von Uchiyama Roshi, einem der Dharma-Nachfolger von Kodo Sawaki. Danach wurde das englische Buch von Barbara Knab (mir unbekannt) in Deutsche übersetzt.
Meiner Meinung nach ist die Übersetzung sehr gut gelungen. Man hat den Eindruck das Buch wäre wörtlich übersetzt worden, aber trotzdem (oder gerade deswegen) ist es gut verständlich und flüssig zu lesen.
Das Buch ist eine Sammlung von Lehransprachen Dogens an „seine" Mönche, und von Lehrgesprächen zwischen Dogen und seinem Schüler Ejo, der sein Nachfolger wurde.
Die Ansprachen und Dialoge sind nicht nach Thema geordnet, sondern mehr oder weniger zufällig aneinandergereiht.
Dogen nimmt in seinen Reden zu allen möglichen Themen Stellung, die das Leben eines Menschen betreffen:
Wie sollten wir uns anderen Menschen gegenüber verhalten?
Wie erkennt man ob man an seinem Ich haftet?
Welchen Sinn haben die Regeln die Buddha uns weitergab und auf welche Weise sollen wir sie befolgen?
Kann man durch das Lesen der Aussprüche der alten Zen-Meister Satori haben? Wodurch wird dieses Satori wirklich ausgelöst? Können alle Menschen ohne Ausnahme Buddha werden?
Ein alter Meister hatte Satori als er eine Pfirsichblüte betrachtete, wodurch verstand er die Unterweisung Buddhas?
Strahlt Buddha einen Heiligenschein aus und ist tugendhaft, oder ist Buddha eine Kröte oder ein Regenwurm?
Ist das, was du jetzt gerade siehst Buddha?
All diese und noch viele andere Fragen werden von Dogen mit außergewöhnlicher Präzision und Klarheit beantwortet.
Wenn Dogen manchmal auf irgendwelche Begebenheiten oder Koan bezug nimmt, so werden diese immer durch eine Fußnote erläutert. Trotzdem ist es empfehlenswert vor diesem Buch ein einführendes Buch über Zen zu lesen, z.B. „Zazen - Die Praxis des Zen" von Taisen Deshimaru.
Ich kann das Shobogenzo Zuimonki jedem empfehlen der sich für Buddhismus oder für Philosophie interessiert, da es wirklich eine ausgezeichnete „Unterweisung zum wahren Buddhaweg" ist (Das ist der Untertitel des Buches).
Zum Abschluss noch ein paar Zitate aus dem Buch, die für sich selbst sprechen:

„Bettelt ihr um Speise, so könntet ihr glauben, dass die Leute schlecht von euch denken. Solange ihr das glaubt, werdet ihr das Buddha-Dharma niemals betreten.
Vergesst das gesamte weltliche Denken und übt einfach den WEG, nur der Wahrheit gemäß.
Schätzt ihr euch selbst gering und haltet euch für unfähig zur Übung des WEGes, so beruht auch das auf der Ich-Verhaftung.
Sich mit den Ansichten anderer zu befassen und sich um das Denken der übrigen Menschen zu bekümmern, ist die Wurzel des Haftens am Ich. Befasst euch nur mit dem Buddha-Dharma und folgt nicht dem Denken der Welt."

„Sicherlich sollten WEG-Übende die Ordensregeln des Hyakujo einhalten. Inhalt seiner Ordensregeln ist das auf-sich-nehmen und die Einhaltung der Sila-Regeln...und so weiter.
Das Bonmo-Sila-Sutra bei Tag und Nacht rezitieren und die Regeln ernsthaft einhalten, heißt nichts anderes als Shikantaza [„Einfach nur Sitzen"] üben und dem Handeln der alten Meister folgen.
Wenn wir in Zazen sitzen: Welche Regel wird da nicht befolgt? Welches Verdienst wird nicht verwirklich?"

„Ausnahmslos alle, die den Lehren folgen und entsprechend üben erreichen den WEG.
Die Mönche zu Buddhas Lebzeiten waren nicht alle hervorragend. Es gab einige abscheuliche und unfähige darunter.
Deshalb stellte Buddha den schlechten und unfähigen Menschen zuliebe verschiedene Arten von Regeln auf.
Jeder einzelne Mensch besitzt die Eigenschaften des Buddha-Dharma. Denke niemals du besäßest sie nicht. Übt ihr den Lehren gemäß so werdet ihr unweigerlich die Verwiklichung erreichen.....Alle Menschen besitzen die nötigen Eigenschaften.....
Ü bende des WEGes! Wartet mit der Übung niemals auf ein Morgen. Praktiziert den WEG um Buddhas Willen und mit einer Entschlossenheit, als hättet ihr nur heute und diesen Augenblick zur Verfügung."


Ideale erste Annäherung an Dogen
Dogen ist nicht nur einer der wichtigsten Exponenten des japanischen Zen, sondern eine Zentralfigur japanischer Philosophie und Kultur schlechthin. Insofern ist es sehr zu begrüßen, dass seine Schriften durch den Kristkeitz-Verlag in deutscher Übersetzung einer interessierten Leserschaft zugänglich gemacht werden. Im Gegensatz zum Hauptwerk Dogens, dem thematisch breit angelegten, poetisch und metaphysisch elaborierten und perfekt komponierten Shobogenzo präsentiert das wesentlich weniger umfangreiche Shobogenzo Zuimonki in eher loser Folge eine Reihe kurzer Lehransprachen an die Mönchsgemeinde (Kusen) durchsetzt von Frage-Antwort-Sequenzen zwischen Schüler und Meister (Mondo). Die einzelnen Textabschnitte variieren daher erheblich: Viele sind leicht verständlich und unmittelbar (mönchs-)alltags- und praxisbezogen, andere sind komplexe Konzentrate tiefer Erörterungen buddhistischer Lehren und Koans. Der Text ist sogfältig übersetzt und ediert, die zahlreichen Anmerkungen erleichtern Lektüre und Verständnis deutlich. Insgesamt bietet das Buch eine ausgezeichnete erste Einführung in und eine erste Annäherung an das schwierige und tiefgründige Denk- und Lehrsystem Dogens.

 

Shôbôgenzô. Band 3. Die Schatzkammer des Wahren Dharma.

von Eihei Zenji Dôgen, Dogen Eihei, Dogen Zenji

Kurzbeschreibung
2. Auflage. Korrektur gelesen und mit sauberem Schriftbild! Das SHÔBÔGENZÔ ist eine Sammlung von Darlegungen und Schriften Dogen Zenjis (1200-1253), der das Soto-Zen in Japan einführte. Es gilt als herausragendes Werk der Zen-Literatur. Die zugrunde liegende englische Übertragung stammt von Rôshi Kôsen Nishiyama, dem Abt des Daimanji-Tempels in Sendai (Japan). Zeitgleich mit dieser Neuauflage von Band 3 ist auch Band 4 erschienen.
Der Verlag über das Buch
Vor langer Zeit begann der Theseus Verlag mit der Übersetzung der vierbändigen englischen Ausgabe des SHOBOGENZO, die Kosen Nishiyama Roshi mit John Stevens zuvor aus dem Japanischen übertragen hatte. Nach zwei Bänden wurde die Reihe jedoch eingestellt. Jahrzehntelang warteten nicht nur Zen-Übende auf die übrigen Teile dieses Klassikers von Dogen Zenji, dem Begründer des Soto-Zen. Das SHOBOGENZO, verfasst im 13. Jahrhundert, gilt schließlich als... Lesen Sie mehr

Gute Forsetzung der Theseus Ausgabe
Hier hat sich nach fast 20 Jahren Warten auf die beiden fehlenden Teile des Shobogenzo endlich einer ein Herz genommen und die Übersetzung, die im Theseus Verlag begonnen wurde, fortgesetzt. Zwar wirkt das Schriftbild, zumindest in der zweiten Haelfte, wie mit einer einfachen Schreibmaschine getippt (wahrscheinlich wurden die Seiten eingescannt), dafuer sind die großen Buchstaben aber gut leserlich und lassen die Absaetze genug Platz fuer eigene Notizen. Inhaltlich ist an dem Buch nichts auszusetzen, es handelt sich wohl sogar um den interessantesten Teil des Shobogenzo, der recht gut verstaendlich und offenbar auch etwas freier und eleganter als die beiden ersten Baende uebersetzt wurde. Der Preis ist guenstig, was die Book on Demand Herstellung ermoeglicht, so dass endlich auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel in den Besitz dieses Weisheitsschatzes geraten koennen. Man merkt dem deutschen Uebersetzer, der offenbar in engem Kontakt mit dem Originaluebersetzer, einem japanischen Zen-Meister, steht, seinen Willen an, das Shobogenzo einem moeglichst großen Leserpreis bekannt zu machen.

Dürftiger Weg zu edlem Ziel
Der Weg ist das Ziel, möchte man meinen. Leider ist bei diesem Buch hier beim Weg zugunsten des Zieles gespart worden. Beim vorliegenden Werk handelt es sich um ein Book on Demand. Vor allem die Typographie ist dermaßen dürftig ausgefallen, dass mir beim Lesen schon nach ein paar Absätzen schwindlig wurde. Schade, denn das Shobogenzo gilt als DER Klassiker in der Zen-Literatur. Offenbar ist die Nachfrage danach so gering, dass dieser Kompromiss notwenig war, um es überhaupt zugänglich zu machen. Schade.

Shôbôgenzô. Band 4. Die Schatzkammer des Wahren Dharma

von Dogen Zenji, Dogen Eihei, Dogen Zenji

Kurzbeschreibung
Das SHÔBÔGENZÔ ist eine Sammlung von Darlegungen und Schriften Dogen Zenjis (1200-1253), der das Soto-Zen in Japan einführte. Es gilt als herausragendes Werk der Zen-Literatur. Die zugrunde liegende englische Übertragung stammt von Rôshi Kôsen Nishiyama, dem Abt des Daimanji-Tempels in Sendai (Japan). Mit diesem 4. Teil ist die Übersetzung ins Deutsche abgeschlossen.
Auszug aus Shobogenzo. Die Schatzkammer des wahren Dharma 4. von Dogen Zenji. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
BUSSHÔ - Buddha-Natur
JUKAI - Die Gebote annehmen
SENMEN - Das Gesicht waschen
ZAZENSHIN - Die Nadel für Zazen
SHOHÔJISSO - Die wahre Form aller Dinge
KUJO SHOBUTSU - Verehrung der Buddhas
KESA KUDOKU - Das Verdienst des Kesatragens
HACHI DAI-NIN-GAKU - Die acht Wege zur Erleuchtung
GYÔBUTSU IIGI - Die würdevollen Tätigkeiten als Buddha
KIE BUPPÔSÔ-BO - Zuflucht zu den Drei Schätzen nehmen
SHIZEN BIKU - Ein Mönch auf der vierten Stufe des Samadhi
HOKKE... Lesen Sie mehr

Sitzender Drache. Lehren von Meister Deshimaru.

von Taisen Deshimaru, Philippe Coupey

Kurzbeschreibung
Coupey hat die Lehren Meister Deshimarus während der Sommersesshin in Val d'Isère 1978 aufgezeichnet. Geht es in "Die Stimme des Tales" (Kristkeitz Verlag) noch um eine ausgezeichnete Darstellung des Themas Karma, behandelt Deshimaru hier den Unterschied zwischen Rinzai- und Soto-Zen. Prägnant, amüsant, mit vielen Anekdoten und Rückgriffen auf historische Begebenheiten. Dabei kristallisiert sich mehr und mehr ein alternatives Erziehungsmodell für den Menschen heraus. Mit ausführlichem Glossar, einer Einleitung von Philippe Coupey, dem Zen-Lehrer und Deshimaru-Schüler, sowie zwei Abstammungslinien.
Auszug aus Sitzender Drache. Lehren von Meister Deshimaru. von Taisen Deshimaru und Philippe Coupey. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Der Laie P'angFrage: Was halten Sie von dem Laien P'ang?
Meister: Wer?
Frage: Kennen Sie denn nicht den Laien P'ang? Dogen hat über ihn geschrieben.
Meister: Ich kenne Dogens Schriften. Es muss an Ihrer Aussprache liegen.
Frage: Dogen hat geschrieben, dass der Laie P'ang ein Spinner war.
Meister: Ein Spinner?
Philippe Coupey (unterbricht): Sensei, diese Frau bezieht sich auf ein Buch mit dem Titel "Ein Mensch des Zen". Es handelt von einem chinesischen buddhistischen Laien, der P'ang hieß... Lesen Sie mehr

Zen-Buddhismus und Psychoanalyse

von Erich Fromm, Daisetz T. Suzuki, Richard de Martino

Autorenporträt
Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

Unerträgliche Wissenschaftlichkeit
Da ich mich schon längere Zeit im Studium des Zen befinde, fand ich es doch sehr befremdlich, daß hier mit solch trockener Wissenschaftlichkeit argumentiert und beschrieben wird. Hier beschreiben Autoren etwas, was sie selbst wahrscheinlich nicht einmal annähernd kennen bzw. erlebt haben. Besonders die Beschreibung von "de Martino" kritisiere ich, denn wem hilft schon eine Beschreibung eines Dilemmas des eigenen Egos aus wissenschaftlicher Sicht? Letztendlich müssen wir uns selbst auf die Suche nach Erkenntnis unseres eigenen Dilemmas machen. Die Wissenschaft ist dabei so hilfreich, wie verdorbenes Dosenfutter. Letztendlich kann ich das Buch auf keinen Fall jemanden empfehlen, der sich mit Zen ernsthaft befassen möchte. Dafür gibt es schönere Bücher und natürlich ist die eigene Übung dabei das Wichtigste.

Für mich als Zen-Anfänger extrem hilfreich
Das vorliegende Buch war für mich als Zen-Anfänger zum Begreifen der Theorie hinter dem Zen (soweit das überhaupt möglich ist) ein sehr hilfreicher erster Schritt. Fromm schreibt gewohnt klar und ihm gelingen schöne Quervergleiche zwischen dem Zen und der Theorie zur Psychoanalyse. Suzuki öffnet unseren westlichen Geist für Bereiche in denen zu Denken wir nicht inder Lage sind ... und liefert als Beiprodukt ein paar interessante Hypothesen zu Asien und seinen Menschen. De Martinos Aufsatz fällt klar gegen die beiden "Altmeister" ab und ist phasenweise recht zäh.

Erleuchtung = Aufhebung von Verdrängungen = Bewußtsein ?
Was ist Zen? Was ist Psychoanalyse? Ist das "Erleuchtungserlebnis" der (Zen-)Buddhisten in etwa das, was in der Psychoanalyse "Bewußtwerden" und "Aufheben von Verdrängungen" genannt wird? Wie unterscheiden sich die Methoden? Was bedeuten sie für den Menschen? Diese und mehr Fragen werden in einer gut zu lesenden Sprache beantwortet; besonders anmutig sind dabei die rührseligen Formulierungen Suzukis und Fromms, wenn sie versuchen Kontinuelles diskret zu formulieren.

Grandios, voller Verständnis vom Leben, liebevoll, klar
Suzuki ist ohnehin der Meister des Zen in dieser Zeit. Erich Fromm zieht klare und deutliche Vergleiche zwischen Zen und westlicher Psychoanalyse. De Martino stellt unvergleichlich klar das Dilemma dar, in dem sich jeder Mensch befindet. Der innere Widerspruch des Ego, der darin besteht, daß es einerseits handelt, indem es sich seiner selbst bewußt ist und sein Selbst bejaht, daß ihm aber andererseits dies auch mitgeteilt wird, es also einerseits Subjekt, andererseits indes Objekt ist, wird geradezu brilliant dargestellt.Ob zur Lösung dieser Grundsituation ZEN vonnöten ist, mag dahingestellt sein. Summa summarum: ein Buch, das man lesen muß, will man seine eigene Position im Weltgeschehen erkennen.


In einer bestimmten Phase meines Lebens waren die Bücher Erich Fromms sehr wichtig und hilfreich für mich.

Weitere Bücher Erich Fromms

Weisheit des ungesicherten Lebens

von Alan W. Watts
Kurzbeschreibung
Der Klassiker aus dem O.W. Barth Verlag
Sich ohne Vorbehalte auf das Leben im Hier und Jetzt einlassen – das ist Alan Watts zufolge der Königsweg. Wer ständig Vergangenem nachgrübelt oder seine Hoffnung auf Zukünftiges setzt, kann ein erfülltes Leben kaum finden. Es gilt, die Weisheit des ungesicherten Lebens für sich zu entdecken.

Autorenporträt

Alan Watts
wurde im Jahre 1915 in England geboren. 1939 siedelte er in die USA über und wurde Professor für Theologie und Rektor an der Amerikanischen Akademie für Asiatische Studien. Intensiv beschäftigte er sich über Jahre hin mit Musik, Tanz und östlicher Philosophie. Dies, sowie ausgedehnte Studienreisen nach Japan ließen Alan W. Watts als einen der umfassenden Kenner des Zen-Buddhismus, aber auch der indischen und chinesischen Philosophie bekannt werden.

Anstrengend aber brilliant
Alan Watts beweist in diesem Buch aufs Neue, dass er den Titel "Genie" völlig zu Recht verdient. Mit messerscharfem Intellekt erklärt er dem staunenden Leser subtile Zusammenhänge des menschlichen Bewusstseins und der sogenannten Realität. Und das ärgste: man hat den Eindruck dass ihm das auch noch leicht fällt, ja sogar Spass macht.
Für wen es allerdings noch nicht zur Gewohnheit geworden ist, sich in derart hohen geistigen Sphären zu bewegen, wird Mühe haben diese Leichtigkeit nachzuvollziehen (manche Sätze mußte ich dreimal lesen, um den Faden nicht zu verlieren).

Fazit: Brilliantes Werk, dass aber sicher keine "Gute Nacht- Lektüre" ist, die man sich einfach mal so nebenbei zu Gemüte führt, sondern einen wachen, konzentrierten Geist erfordert.

genial verständlich geschrieben von einem Meister
Das Buch vermittelt in humorvoller, verständlicher Form die Essenz des SEINS, eben das was Bewusstsein und Leben in seiner wesentlichen Tiefe ausmacht. Auf den ersten Blick komplexe Zusammenhänge werden spannend und leicht vermittelt.
Alan Watts gelingt es wie kaum einem anderem Westler das Wissen aus allgemeinen spirituellen Traditionen insbesondere jedoch das des Zen und Taoismus für Menschen aus dem westlichen Kulturkreis
begreifbar darzustellen.
Man merkt das er die Dinge selbst "Erfahren" hat und nicht einfach irgendein Wissen zusammenfasst. Es ist ein typisches Buch welches in dieser Art nur von Alan Watts geschrieben werden konnte, genauso exzellent wie die ca.20 anderen Bücher von ihm, welche kaum noch erhältlich sind

Zen

von Stephan Schuhmacher
Spuren - Magazin für neues Bewußtsein, Frühling 2002
Das Buch über Zen (...) ist eine anregende und spannende Lektüre.
Zugerbieter, 31. Oktober 2001
" Zen" ist zum meistzitierten Begriff in der westlichen Welt geworden, wenn es um östliche Weisheit geht. Er findet sich auf Buchumschlägen und in Fernseh-Meditationen, ist Thema von esoterischen Seminaren wie von Managerschulungen. Trends in der Mode und in der Innenarchitektur werden mit "Zen" benannt, und viele verbinden damit eine entspannte asiatisch beeinflusste Lebenshaltung. Was also ist "Zen"? Das Buch von Stephan Schuhmacher gibt Antworten.

Das Wesen des Zen
Schlicht, fast unscheinbar im Auftreten wie viele Äußerungen der Zen-Kultur kommt dieses Buch daher - und erweist sich doch bei näherem Hinsehen als kleines Juwel. Der Autor, selbst seit 30 Jahren ein Zen-Praktizierender, versucht erst gar nicht das Unmögliche - nämlich das Zen aus einer Außenperspektive zu „erklären". Er demonstriert es vielmehr von innen und macht es so für den Leser, so weit ein Text das leisten kann, unmittelbar erfahrbar. Ausgehend von Geschichten über prägende Gestalten des Meditationsbuddhismus - Buddha, Bodhidharma, Huineng usw. - zeigt das Buch, wie Buddhas Lehre vom Erwachen von Indien nach China kam, hier ihre Zen-spezifischen Ausdrucksformen annahm, und welche Chancen und Fallgruben das heute vor allem aus Japan importierte Zen für westliche Übende birgt. Eine kurze Geschichte des Zen wird dabei eher nebenbei erzählt. Im Zentrum stehen stets die zeitlose Kernerfahrung des Zen und die Schulung, mit deren Hilfe der Übende sie in sich selbst verwirklichen kann. Auf Fragen wie: „Wie kann das Unsagbare überliefert werden?" „Warum schlägt der Meister seinen Schüler, wenn der nach der Wahrheit fragt?" „Was ist ein Kôan und wie kann es zur Erleuchtung führen?" findet der Leser hier überraschende Antworten, die ihn oder sie herausfordern, die Grenzen eines bloß begrifflichen Verständnisses zu überschreiten. Wie das Zen hier auf fast spielerische Weise vermittelt wird, ist zugleich aufschlußreich für unvorgebildete Leser und erhellend für Kenner und fortgeschrittene Praktizierende - und für alle ein Lesevergnügen. Dieses Buch spricht nicht über Zen, es ist Zen; ich kann es allen an östlicher Weisheit Interessierten ohne Einschränkung empfehlen.

Im Stil des Zen - reinstes Lesevergnügen
Obwohl ich meine Nase schon in das eine oder andere Zen-Buch gesteckt habe, wird dieses in der Aufmachung ebenso wie in der Einführung des Autoren so bescheiden daher kommende Werk jenes sein, dass ich, wann immer man mich einmal um eine Empfehlung bitten sollte, jenem vorbehaltlos ans Herz legen möchte. So wie der Titel des Buches ohne erklärenden Untertitel auskommt, so steuert Stephan Schuhmacher direkt auf das Wesentliche zu. Zen als Weg des Erkennens, nicht des Erklärens. Obwohl die köstliche Auswahl historischer Höhepunkte, der didaktisch hervorragende Aufbau und die exquisite Zusammenstellung der Zitate Zeugen eines ebenso intensiven wie wohl auch beglückenden Erlebens der Thematik sind, ist eben dies hier lediglich eine wundervolle Zugabe. Die Essenz dessen, was Stephan Schuhmacher mit diesem Buch zu geben vermag, liegt meines Empfindens in seinem Vermögen, das Wesen des Zen nicht nur zu beschreiben, sondern Teil der Beschreibung werden zu lassen. Die gewählte Form wird getragen vom Geist des Zen, der auch zwischen den Zeilen seinen Tango tanzt. Zen ist hier implizit - und dafür ein großes Kompliment an den Schöpfer dieses Textes!
Allein einige der gewählten Metaphern sind so herrlich erfrischend und herausfordernd kraftvoll, daß sie so manchen Quantensprung in eine herzerwärmende Dimension der Wahrnehmung auszulösen vermögen.
Zudem und zugleich ist „Zen" eine Einladung an alle, die am Anfang ihres Weges zur Erkundung des Unaussprechlichen stehen: übersichtlich, zu angrenzenden und vorausgehenden Wissensgebieten stabile Brücken bauend, die auch dem noch ungeübten Wanderer einen Horizonte erweiternden Überblick über das Terrain von Taoismus und Buddhismus anbieten und somit schnell ein selbständiges Navigieren erlauben. Ein Lesevergnügen!

Ein kleines, aber grossartiges Büchlein!
Der Autor erzählt hier in einer flüssigen und einfachen Sprache die Geschichte des Zen und seiner verschiedenen Meister. Dabei steht aber nicht die eigentliche Geschichte im Vordergund, sondern das Wesen des Zen. Taucht ein Fach- oder ein andersweitig interessanter Begriff oder Sachverhalt auf, wird er neben dem eigentlichen Text kurz erläutert, so dass dieses Buch ganz sicher auch als Einführung geeignet ist. Absolut Empfehlenswert!!!

Za-Zen, die Praxis des Zen

von Taisen Deshimaru-Roshi, Taisen Deshimaru Roshi

Kurzbeschreibung
Dieses Buch enthält Niederschriften der authentischen Lehre eines großen Zen-Meisters unserer Zeit. Taisen Deshimaru kam 1967 nach Europa, um hier die reine Zen-Lehre zu verbreiten. Bis zu seinem Tode 1979 lehrte er unablässig das Geheimnis des Zen: Shikantaza, die Praxis des selbstlosen Sitzens in der Haltung der Erweckung (Zazen). Einige seiner Schüler, heute selbst Meister, setzen seine Arbeit fort. Die Zen-Lehre wurzelt tief im Alltag, sie zielt auf eine tiefgreifende Umwandlung des Individuums zur wahren Selbstverwirklichung hin und ist darin auch heute von einzigartiger Wirksamkeit.
Viele Abbildungen und Texte alter Meister runden dieses Werk zu einem Kompendium ab, das längst als die Einführung in Zen schlechthin gilt.

Ein weiterer Schritt
Für mich war dieses Buch ein weiterer Schritt Zen zu verstehen. Überzeugend die Ausführungen von Taisen Deshimaru zu gestellten Fragen, die für mich alles beinhalteten, was ich schon immer über Zen wissen wollte. Schön auch der Unterschied und der nichtunterschied zwischen Rinzai und Soto Schule. Ich freue mich, dass ich dieses Buch gekauft habe.

Za-Zen gut erklärt
Za-Zen: Za, (japanisch): sitzen Zen (jap.): konzentrieren. Dieses Buch erklärt anfangs die Sitzhaltung und das Verhalten beim Meditieren und gibt Denkanstöße bzw 'Nichtdenk-Antöße' für die Meditation. Ein hervorragendes Buch für den Laien, der schon immer einmal wissen wollte, was 'Za-Zen' bedeutet und wie man es praktiziert.

Eine ausgezeichnete Einführung in die Grundlagen des Zen
Ein kleines Bändchen voller Kraft, Frische und Originalität, welches auch die außerordentliche Weisheit, das umfassende Verständnis und die tiefe Menschlichkeit des Autors permanent spüren lässt. Es präsentiert eine Fülle von kurzen Texten, sw-Fotos und Kalligraphien , welche in einer lockeren, jedoch keineswegs willkürlichen Folge den Zen-Neuling ebenso behutsam wie energisch in die komplexe Materie des Zen und verwandter Themen einführen und so sukzessive ein weitergehendes Verständnis der zahlreichen angeführten Beispiele, Anekdoten und Basistexte (u.a. das Herz-Sutra, Dogens Fukanzazengi und Sekitos Sandokai sowie Ausschnitte aus Schinjinmei und Shodoka) ermöglichen. Breiten Raum nimmt natürlich die Vermittlung der Zen-Praxis, insbesondere der körperlichen und geistigen Haltung und der Atmung beim Zazen ein, soweit dies ein Buch überhaupt leisten kann. Dankenswerterweise besteht für den Interessierten die Möglichkeit, über den Verlag zur Association Zen Internationale von Taisen Deshimaru Kontakt aufzunehmen, so dass der "Geschmack des Zen" auch wirklich selbst erfahren werden kann. Ein Buch, das jedem an Zen Interessierten, durchaus nicht nur dem Anfänger, wärmstens ans Herz gelegt werden kann.

Zen-Geist, Anfänger-Geist

von Shunryu Suzuki

Kurzbeschreibung
Zen-Geist ist einer der rätselhaften Ausdrücke, die von Zen-Lehrern benutzt werden, um die Menschen auf sich selbst zurückzuwerfen, um sie zu veranlassen, ihren alltäglichen Geist zu hinterfragen und sich darüber zu wundern, was und wie dieser Geist eigentlich ist. Die Unschuld dieser Nachforschung ist Anfänger-Geist. Es ist der offene Geist, die Haltung, die sowohl Zweifel wie Zuversicht einschließt sowie die Fähigkeit, die Dinge immer frisch und neu zu sehen.
Zen-Geist - Anfänger-Geist handelt davon, wie Zen zu praktizieren ist. Es geht ein auf Haltung und Atmung, auf die grundlegende Einstellung und das Verständnis, die Zen-Praxis möglich machen, auf Nicht-Dualität, Leerheit und Erleuchtung. Man beginnt zu verstehen, was Zen wirklich bedeutet.

...einfach ein gutes Gefühl...
Wenn Menschen aus der "westlichen Welt" sich mit einer Materie wie dem Zen-Buddhismus auseinandersetzen, verstehen sie oftmals nicht was der wahre Kern der Sache ist, was das Geheimnis ist. Sicherlich kann man viele Wissenswerte Dinge über Zen aus dem Buch erfahren, doch darin liegt nicht sein eigentlicher Wert, Shunryu Suzuki vermittelt jedem Zen-"Anfänger" oder auch nur Interessierten mit diesem Buch, dass es nicht wesentlich ist den Kern zu kennen, sondern, dass nur der rechte Weg wichtig ist, das sitzen. Es ist ein beeindruckendes Buch, von einem interessanten Mann, dass einem Mut gibt und zum weitermachen animiert.

Für alle,die auf dem Zen-Weg sind......
Shunryu Suzuki - wer ihn noch nicht kennt, ist mit diesem Buch über Zen mehr als gut beraten und sollte es unbedingt lesen! Suzuki ist in den 60ern von Japan nach Amerika ausgewandert und hat dort über Jahrzehnte hinweg junge und alte Amerikaner als Zenschüler angenommen und unterrichtet.Unter anderem hat er auch das erste Zenkloster im Westen gegründet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.In den vielen Jahren in Amerika hat er die "westliche" Art zu leben und zu denken kennengelernt.Dies macht sein Buch besonders zugänglich und gut verständlich.Besonders für den "Anfänger" ist das Buch hilfreich,gibt es doch Einsicht in den Zen-Gedanken genauso wie Anleitung für die Praxis.Wer sich alleine in Zazen übt und im Alltag versucht Zen zu leben ,wird dankbar die vielen Impulse ,die das Buch bzw. Suzuki Roshi gibt, annehmen.Suzuki spricht nicht viel von Erleuchtung oder Satori oder anderen Glückszuständen, die viele Übende so oft anstreben - einfach "sitzen" ...! Das Buch ist auf Initiative einiger seiner Schüler entstanden,die erfolgreich seine Vorträge zusammengefaßt haben.Es ist in kurze Kapitel gefaßt,wohl den Vorträgen entsprechend,aber aufeinander aufbauend,so daß sich dem Leser mit jedem Kapitel etwas mehr erschließt. Dieses Buch ist mehr als ein Ratgeber oder eine Anleitung;es enthält den Geist Suzukis - zumindest für den,der es aufmerksam zu lesen versteht.

Zen-Meditation für Christen

von Hugo M. Enomiya-Lassalle, Chimyo Horioka

Der Jesuitenpater Hugo M. Enomiya Lassalle, der als Vermittler fernöstlicher Weisheit und großer Meditationsmeister weltweiten Ruf genießt, zeigt in diesem Buch, wie Zen-Meditation und christliche Versenkungspraxis gerade für den modernen westlichen Menschen zum Königsweg einer tiefen, schöpferischen Daseinserfahrung werden.

Zen-Unterweisung

von Hugo M. Enomiya-Lassalle

Kurzbeschreibung
Der weltbekannte ZEN-Meister publizierte zum ersten Mal seine Einleitungen in die Geheimnisse des ZEN-Weges, die er während seiner ZEN-Kurse hielt.
Ü ber den Autor
Hugo M. Enomiya-Lassalle S.J. (1898-1990) liebte seit 1929 in Japan und entwickelte seit 1967 eine rege Informations- und Lehrtätigkeit im Westen u.a. in Deutschland als Zen-Lehrer, Autor und Erneuerer der Spiritualität. Er wäre am 11.11.1998 hundert Jahre alt geworden. Als er mit beinahe 92 Jahren starb, hinterließ er nicht nur über 4000 zen-meditierende Schüler, sondern auch ein schriftstellerisches Werk, das im Westen die Zen-Meditation populär gemacht... Lesen Sie mehr

Vermittlung von Ost und West
Angelehnt an das Schema der täglichen Vorträge bei einer Meditationswoche im Zen-Kloster erklärt Lassalle "was Zen ist", soweit man das überhaupt kann. Angefangen bei der Grundlage des Schweigens über die Arbeit mit einem Koan-Rätsel, die Integration in den Alltag bis hin zum "Satori", der Erleuchtung versucht das Buch einen Weg zur eigenen Mitte aufzuzeigen. Viele Fotos und Bilder aus Japan, wo Lassalle 50 Jahre gelebt hat, und westlicher Zenzentren, lassen das Besondere und Fremde spüren. Ein dicker Anhang mit Übungsanleitungen, Informationen und Materialangaben hilft praktisch weiter.